Beichte: Buße und Vergebung

Beichte - ein kraftvolles Sakrament, denn Gott schenkt all seine Liebe

 

Bußgottesdienste

In der Advents- und in der Fastenzeit gibt es immer einen gemeinsamen Bußgottesdienst für die Westendpfarreien:

 

"Kirche ohne Vorzimmer"

in St. Michael: Aussprache und Beichtzimmer, Montag bis Freitag von 16:30 bis 19:00 Uhr und Samstag von 10:00 bis 12:30 Uhr


Link

Aktuelle Beichtgelegenheiten in München: http://www.erzbistum-muenchen.de/Beichte

 

"Münchner Insel"

Krisen- und Lebensberatung am Viktualienmarkt neben der Kirche "Heilig Geist", Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag von 9:30 bis 18:00 Uhr und Donnerstag von 11:00 bis 18:00 Uhr

 

Telefonseelsorge

Telefon (0800) 1110222 (Anruf gebührenfrei)

 


Impulse:

Papst Franziskus in einer Predigt bei einer Gebetsvigil in Rio am 27.7.2013:
"Fragt Jesus, sprecht mit Jesus! Und wenn ihr im Leben einen Fehler begeht, wenn euch ein Ausrutscher passiert, wenn ihr etwas tut, das schlecht ist, habt keine Angst: Jesus, schau was ich getan habe! Was soll ich jetzt machen? Aber sprecht immer mit Jesus: im Guten und wenn ihr etwas Schlechtes tut. Habt keine Angst vor ihm." Rio bei einer Gebetsvigil

Papst Franziskus im Friedensgebet für Syrien am 7.9.2013:
Mein christlicher Glaube drängt mich, auf das Kreuz zu schauen. Wie wünschte ich mir, dass für einen Augenblick alle Menschen guten willens auf das Kreuz schauen! Dort kann man die Antwort Gottes ablesen: Dort wurde auf die Gewalt nicht mit Gewalt reagiert, auf den Tod nicht mit der Sprache des Todes geantwortet. Im Schweigen des Kreuzes verstummt das Getöse der Waffen und kommt die Sprache der Versöhnung, des Verzeihens, des Dialogs und des Friedens zu Wort.

Papst Franziskus beim Treffen der Cursillo-Bewegung am 30.4.2015 in einer Spontan-Rede, deswegen auch der Kosename "Spontifex":
Alles in der kirchlichen Gemeinschaft hat den Zweck, die Menschen die Grenzenlosigkeit der göttlichen Barmherzigkeit erfahren zu lassen. Manche denken: "Nein, Gott ist fern. Ich komme bestimmt in die Hölle ... Ich habe soviel auf dem Kerbholz." Aber gerade, wenn Du viel auf dem Kerbholz hast, viele schlimme Dinge, wird sich Gott freuen und ein Fest feiern, wenn Du seine Nähe suchst, ihn um Vergebung bittest!


Zum Nachdenken:

"Im Namen Jesu Christi und im Dienst der Kirche spreche ich Dich frei und los" spricht der Priester sinngemäß in der Absolution.
Was gibt es Schöneres, als Neu anfangen zu dürfen?
Weil Christus freimacht von den Ketten der Schuld und der Macht des Todes, nennt die Christenheit Jesus den Erlöser (vgl. Messias, Christus, Erretter).

"In Jesus Christus haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden" Kolosser 1, 14

"Mehr Beichten"
Papst Franziskus bewegt offenbar wieder mehr Menschen zur Beichte. Das berichtete der Leiter der Apostolischen Pönitentiare, Krysztof Nykiel, in einem Interview mit Radio Vatikan. "Unsere Beichtväter berichten uns enthusiastisch, dass sich sehr viele der Pilger, die mittwochs zur Generlalaudienz kommen oder sonntags zum Angelus, mit großem Vertrauen und einem starken Sinn der Reue zum Sakrament der Beichte begben", so Nykiel. Die Kirchen im Umkreis des Vatikan seien voll von Gläubigen, die um die Beichte bitten und sich Zeit zum Gebet nehmen. Münchner Kirchenzeitung vom 24.11.2013


Blick über den konfessionellen Zaun:

Martin Luther hat zeitlebens die Beichte sehr hoch geachtet und sie bis zu seinem Lebensende praktiziert.
Zitat: „Die heimliche Beichte will ich mir von niemandem nehmen lassen und wollte sie nicht um der ganzen Welt Schätze geben, denn ich weiß, was Stärke und Trost sie mir gegeben hat. Ich wäre längst vom Teufel überwunden und abgewürgt worden, wenn mich diese Beichte nicht erhalten hätte.“

Anglikanischer Erzbischof Justin Welby von Canterbury: "Die Beichte ist extrem kraftvoll und scheußlich schmerzhaft, wenn man sie ernst nimmt!"

Eberhard Jüngel: "Es mag alles gegen uns sprechen, Gottes Liebe spricht für uns."

Margot Käßmann: "Heute gehen die Menschen eher zum Therapeuten und meinen, dort Absolution zu erhalten. Beichte kann mehr!"

 

Zum Schmunzeln (Beitrag vom Karneval "Mainz bleibt Mainz 2015"):

"Bandscheibenvorfall ist typisch protestantisch. Denn die Protestanten müssen ihre Sünden immer mit sich rumtragen. Die Katholiken können sie wegdrücken bei der Beichte!"

 

Sieben Sünden, die vom Leben wegführen ...

1. Hochmut, Arroganz, Besserwisserei

2. Trägheit, Faulheit, Ausreden erfinden

3. Habsucht, Geldgier, Machtsucht (Geiz ist eben nicht geil ....)

4. Völlerei, Sucht (Fress~, Alkohol~, Drogen~, Arbeits~, ...)

5. Zorn, Rachsucht, Zynismus (wer wird denn gleich in die Luft gehen ...)

6. Woll-Lust, Pornosucht, Sexualmissbrauch

7. Neid, Schadenfreude, Selbstmitleid

 

Sieben Tugenden, die zum Leben hinführen ...

1. Weisheit

2. Gerechtigkeit

3. Selbstbeherrschung

4. Mut und Demut

5. Glaube

6. Hoffnung

7. Liebe

 

"Umprogrammierung" duch Benedikt von Nursia (ca. 480 - 547 n-. Chr.):
"Wenn Du eine Tugend lernen willst, wähle EINE!
Übe diese täglich in kleinen Schritten, ein Jahr lang!
Und bitte einen Bruder oder eine Schwester, den Weg mit dir zu gehen!"

Nach den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen brauchen wir ca. 36-mal, bis ein neues Verhalten gut in uns eingebaut ist!

 

 


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