Patrozinium von St. Benedikt: 11. Juli

Die Kirche St. Benedikt war ursprünglich eine Filialkirche der Münchner Benediktinerabtei St. Bonifaz, und in den ersten Jahren wirkten hier auch Benediktinermönche als Seelsorger. So ist es nicht verwunderlich, dass die Kirche unter das Patrozinium des heiligen Benedikt von Nursia, des Gründers des Benediktinerordens, gestellt wurde.

Benedikt, dessen Fest am 11. Juli begangen wird, gilt als Vater des abendländischen Mönchtums. Ohne ihn und den von ihm gegründeten Orden ist das christliche Abendland nicht denkbar. Darum wird der heilige Benedikt als auch der Patron Europas und des Abendlandes verehrt.
Der um das Jahr 480 herum geborene Benedikt verfasste für das von ihm gegründete, zwischen Rom und Neapel gelegene Kloster Montecassino eine Regel, die detaillierte und verbindliche Grundstrukturen für das Klosterleben festlegte. Auch wenn sich Benedikt beim Schreiben dieser Regel hier und da auf ältere Texte gestützt haben mag, handelte es sich doch um etwas grundsätzlich Neues: Die bisherigen Klöster, entstanden aus der östlichen Tradition der Wüstenväter, waren eher Kolonien von Einsiedlern, die sich zwar um eine Art geistliches Oberhaupt scharten, wobei aber jeder für sich wohnte und auch weitgehend für sich selbst verantwortlich war. Das Gemeinsame solcher Klöster lag ausschließlich in der Persönlichkeit und der geistlichen Ausstrahlung des Oberhaupts. Die Regel Benedikts hingegen schuf eine größere Verbindlichkeit. Sie beinhaltete Empfehlungen für die brüderliche Gemeinschaft untereinander, für die Gastfreundschaft gegen Fremde sowie Leitsätze zur Gottesdienstordnung, zur Klosterverantwortung und vielem anderem mehr.

Heute, fast 1500 Jahre nach dem Tod des heiligen Benedikt am 21. März 547, leben weltweit Tausende von Mönchen und Ordensfrauen nach seiner Regel. Und nicht nur das: Viele Christinnen und Christen – Verheiratete und Unverheiratete, Junge und Alte – finden in der Benediktsregel eine tiefe Glaubens- und Lebensweisheit, die ihnen hilft, ihrem Leben Ziel und Richtung zu geben.
Andreas Rode


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Andreas Rode, Das Jahresbuch der Heiligen. Große Gestalten für jeden Tag. Leben und Legenden. Zuständigkeiten, Attribute und Erkennungsmerkmale. Mit einer Einführung von Abt Odilo Lechner, München 2008.

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